Traudl Ludwig


Ausstellungsort: 14
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„Mein Leben ist Vielfalt, Energie, ist Bewegung, Neugierde und Staunen.“

1942 in Wien geboren, lebe aber seit 41 Jahren in Tirol, wo ich in den Bergen sehr glücklich bin.
Von Beruf war ich Kindergärtnerin und konnte in diesem Beruf meine Kreativität gemeinsam mit den Kindern leben. Das ist auch der Grund, warum ich neben der Malerei auch verschiedene andere Darstellungsmöglichkeiten suche, wie z.B. Figuren und Schmuck aus Alu- und Kupferblech, Skulpturen aus Lafargezement, Bilder mit Glasfusing u.v.m.
Auch ein Kreativbuch mit eigenen Bildern und einer Rahmengeschichte gestaltete ich, an dem Erwachsene oder Kinder gerne weiter arbeiten und somit ihr eigenes Buch gestalten können.
Mit ca. 55 Jahren begann ich mich auf diesem künstlerischen Weg fortzubilden, besuchte Kurse im BFI, an der Volkshochschule, bei der „Art Didacta“ in Innsbruck und in Lienz, sowie im Atelier vom Salzburger Maler Norbert Maier in Kaprun.
Seit dem Jahr 2000 begann ich meine Bilder und Skulpturen auszustellen.
Ausstellungsorte waren in
Innsbruck:Kongresshaus ISD, und beim Frauenkunsthandwerk in der Markthalle;
Igls: jährlich bei der „Igler Art“ und in der Kleinen Galerie;
Vöcklabruck und anderer Orts in OÖ.
3x in Wien und im Schloß Aspangmarkt in NÖ.
Mein Kreativbuch wurde ebenfalls bereits zu 4 verschiedenen Buchmessen zur Präsentation mitgenommen und ich selbst arbeitete in verschiedenen Workshops mit Kindern daran.

Heuer gibt es auch auf der Igler Art eine Kinderwerkstatt mit mir in der Box:

Samstag, 11 - 13 Uhr
Sonntag, 11 - 13 Uhr

traudl.ludwig@chello.at


Zu meinen Bildern:

Die Arbeit mit den Farben entsteht in mir immer wieder aus der Neugier, ob ich meine Vorstellung, meine Erinnerung oder meine Eindrücke überhaupt auf eine einfache Ebene bringen kann.
Natürlich habe ich Vorbilder wie z. B.: Herbert Brandl, Santoni, Georg Brandner, aber ebenso faszinieren mich die Bilder von Puck Steinbrecher, der hier im Salzkammergut lebt. Sehr beeindruckend finde ich auch die Bilder von Helmut Schober oder Hubert Prachensky. Dies sind aber nur einige wenige Maler, die meine Bilder immer wieder beeinflussen, oft ohne dass es mir richtig bewusst wird. Erst nach Fertigstellung eines Bildes sehe ich manchmal eine eventuelle Ähnlichkeit – zumindest aus meinem Blickwinkel und meiner Betrachtungsweise.
Genauso unbewusst kommen aber auch manchmal Berglandschaften auf die Leinwand, wo ich erst später vielleicht ein altes passendes Foto wieder finde.
Ich male also einfach nach Stimmung manchmal in der Landschaft, manchmal in der Erinnerung und lebe beim Malen in meinen Bildern, egal ob ich dabei auf die bestiegenen Berge nochmals steige oder in einem Segelboot sitze, vom Licht über den Wolken träume oder einfach „ins Land eini schau“.
Manchmal versuche ich auch Gegenstände zu drehen, zu verbiegen und eben auch diese Vorstellung aus der Dreidimensionalität auf eine Fläche zu bannen.
Bei manchen Bildern lege ich bewusste Strukturen an, die beim Trocknungsvorgang ihr Eigenleben entwickeln, aber eben dieses Eigenleben regt mich wieder dazu an, dem Bild die dazupassenden Formen zu geben.

Meine Glasfusing Arbeiten wiederum wurden bei 700° geschmolzen und von mir dann auf Alu verarbeitet.
 

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