PATRICIA AICHNER
GOLDSCHMIEDE ARAKELIAN
ERIC BAYALA
CONRESSPARK
BEATE DEFNER
KLAUS DEFNER
THOMAS DEFNER VERLAG
KLAUS ECCHER
CLAUDIA GRÜNBERGER
GERTI GRUTSCHNIG
EMO HENRICH
HEINZ HÖHN
ANNELIES KANZ
NORBERT KANZ

JOHANNA KIEM
KINDERGARTEN
ANGELA KÜLLENBERG
KUNSTWERKSTALL
CHRISTOPH LAMP
TRAUDL LUDWIG
AUGUSTA LUKAS

IRMGARD MELLINGHAUS
GABI MICHELONI
EDITH MÖLTZNER
NEMEC
ILSE PATZELT
ALEXA PHILIPPOVICH
IMA PLOTZ
LISA RAUCH
JOSEF REINDL
ALFRED RHOMBERG
MAGNUS ROTH

URSULA SPARAWETZ
WALTRAUD STEINER
ALEXANDER STUMREICH
HERBERT TOLLOY
ANNA WACH
WEIBERWIRTSCHAFT
BERGITH WORSCH
HERWIG ZÖTTL
MARTIN ZULEHNER
Beate Defner, Glasmalerin
Ausstellungsort: Volksschule

Geboren 1956 in Hall in Tirol
Besuch der Glasfachschule Kramsach / Tirol bei Willi Bernhard
Besuch der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien bei Prof. Klaus Unger
Lebt und arbeitet in Igls bei Innsbruck /Eichlerstraße 4 A-6080 Igls artdidacta@aon.at

Beate Defners Hinterglasbilder zeichnen sich durch ihre feingliedrige Formen- und Flächenaufteilung in fast kalligrafischer Aufzeichnungsreihungsfolge aus.

In Farbharmonien zusammengeführt, suchen wir vergeblich nach Geschichten oder Kürzel, die uns Hinweise einer Themenentschlüsselung geben.

Im Gegensatz zu Beate Defners Frühwerk, in dem eine thematische Bildabhandlung zu erkennen war, müssen wir in diesen Arbeiten auf alle Zuträger einer Themenfindung verzichten.

Das „Rohmaterial“ ihrer Bildentwicklung ist in einem Spannungsfeld von intuitiven Interpretationen von erlebten und ersehnten Deutungen zu finden, dessen Offen- und Unbegrenztheit in allen Richtungen das Bild sprengen. Es scheint nur ein kleiner Ausblick auf ein Großes und Ganzes zu sein. Dieser Auszug eines Kosmos wird nur durch die Bildgrenze zur Binnenform. Die Geschlossenheit der Farbkomposition unterstützt diesen Verdacht wesentlich.

Der Blick des Betrachters wird durch die Oberfläche aus Glas in die Tiefen der Farbe und der komprimierten Dichte des verschlüsselten Bildwortes geführt. Szenen mit vieldeutigen Zeichen assoziieren Plätze, Räume oder Tiergestalten. Ist ein Bildsegment vom Betrachter entschlüsselt, findet man sich im nächsten Thema bereits mit dem Trugschluss des nicht  Erzählbaren gestoppt.

Wilde Gestik oder vordergründiger Vitalismus ist nicht ihre Welt. Verdichtung und Ruhe kennzeichnen das Werk in ergreifender Disziplin und Konsequenz.

Ohne Zensur finden wir befreiende Kreativität, die aus einer unerschöpflichen Quelle der persönlichen Erzählkunst gespeist wird.